Chemie im Garten – Das muss nicht sein!

Schädlinge bekämpfen, Unkraut vernichten und fürs Wachstum der Pflanzen sorgen – der ganz normale Wahnsinn im Alltag des Hobbygärtners. Nun stellt sich jedoch für uns eine Frage: Muss immer gleich die Chemiekeule her oder tun es auch alternative Naturprodukte?

Entscheiden muss der Gärtner das selbst. Fakt ist, dass jede Methode ihre Vor-und Nachteile hat. Während chemische Produkte natürlich meist schädlich für Pflanzen und Tiere sind, sollen sie dennoch wirkungsvoller sein als die guten alten Naturprodukte und Hausmittelchen. Außerdem spielt der Preis für die meisten eine wichtige Rolle: Während Hausmittelchen meist aus Sachen hergestellt werden, die man eh im Haushalt hat oder an die man leicht herankommen kann, sind chemische Produkte da meist teurer.

Wir haben zu dieser Sache eine zweigeteilte Meinung. Chemische Substanzen haben normalerweise in der Natur nichts zu suchen, weswegen man es erstmal ohne die Chemiekeule versuchen sollte. In absoluten Härtefällen, wenn man also auch mit herkömmlichen Naturprodukten nicht mehr weiter kommt, können die chemischen Mittel zum Einsatz kommen. Damit es aber gar nicht erst zu den Härtefällen kommt, geben wir an dieser Stelle ein paar Tipps zur Gestaltung und Pflege des Gartens.

  • Wählen Sie immer die passende Umgebung für Ihre Pflanzen. Wer Sonnenanbeter in den Schatten pflanzt oder Schattenpflanzen in die Sonne, braucht sich nicht wundern, wenn die Schmuckstücke schneller krank werden. Das wirkt vorbeugend, sodass die Behandlung mit Chemie gar nicht mehr nötig wird.
  • Auch der Boden spielt eine große Rolle. Die Eine braucht sandigen Boden, die andere liebt Lehmboden. Wenn Sie auf solche Kleinigkeiten achten, vermeiden Sie Krankheiten und Schädlingsbefall.
  • Der Boden sollte regelmäßig gelockert werden, damit keine Staunässe entsteht.
  • Arbeiten Sie unbedingt immer mit sauberen Werkzeugen. Bakterien, die sich später auch auf Ihren Pflanzen breitmachen, haften ja bekanntlich überall.
  • Kümmern Sie sich um Ihre Pflanzen! Einfach einpflanzen und abwarten reicht nicht aus – besonders jetzt im Frühling ist es wichtig, die Pflanzen zu schneiden und in Form zu bringen. Somit können Schädlinge und Krankheiten besser erkannt werden.

Mit diesen Tipps können Sie Ihren Garten zumindest schon einmal vorbeugend vor negativen Umwelteinflüssen schützen. Der Rest ist eine Frage der Ethik..

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