Kakteen züchten mit Kindern

Veröffentlicht am Dienstag, 10 April, 2012 um 13:03 von Redaktion.
Kategorien:Allgemein, Kaktus, Tipps & Gestalten, Werkzeug.

Gefahr Kaktus

gefährliche Stacheln


Wer leidenschaftlich Kakteen züchtet, weiß, welche Gefahren ihm mit stachligen Gewächsen aller Art drohen können. Beim Vorbeigehen kann man sich an den Spitzen großer Agavenblätter schon einmal empfindliche Schürf- oder Stichwunden zufügen. Der geringste Kontakt mit jener Kakteenart Opuntie, die die schmackhaften Feigen liefert, kann zum Ergebnis haben, dass man sich eine höhere zweistellige Anzahl an fast unsichtbaren Stacheln mühevoll aus der Hand ziehen muss. Viel Erfahrung im Umgang mit diesen Pflanzen resultiert normalerweise in einem vorsichtigen Umgang damit. Sobald Kinder in der Nähe von Kakteen leben, sollte man jedoch noch einmal überdenken, ob manche nicht an Stellen versetzt werden sollten, an denen Hautkontakt gar nicht erst möglich ist. Zumindest sollte man versuchen, den Zugang zu stachligen Pflanzen zu erschweren. Während kleine Kinder oft noch gar nicht um die Gefahren wissen, können größere Kinder so im Spiel versinken, dass sie schlicht die Gefahren vergessen.

Kinder vor den Stacheln schützen

Eine wirksame Methode in Räumen ist, Kakteen außer Reichweite von Kindern zu halten. Da die Kleinen auch gern mit Gegenständen werfen, sollten Kakteen auf Fensterbänken oder in Regalen durch eine Barriere vor dem Herunterfallen geschützt werden. Auf große Kakteengewächse mitten im Raum sollte demnach besser verzichtet werden. Solche Exemplare kann man jedoch in freier Fläche pflanzen oder in Pflanzkübeln aufstellen, wenn entsprechende Schutzmaßnahmen möglich sind. An freistehenden Agaven können die Stacheln an jenen Blättern, die das Kind erreichen kann, mit Korken ungefährlich gemacht werden. Andernfalls drohen nicht nur Hautverletzungen, sondern sogar schwerwiegende Augenschäden.
Am wirkungsvollsten ist das Einzäunen bestimmter Pflanzen. Ein bekannter Onlineshop für Werkzeug hält alle notwendigen Werkzeugangebote bereit, die man für die Errichtung verschiedener Zäune oder Einfassungen benötigt. Ein niedriger Zaun hindert Kleinstkinder daran, hinüber zu klettern und bewahrt die größeren beim ausgelassenen Spielen vor der drohenden Gefahr. Besonders gefährliche Pflanzen kann man auch mit einem Maschendrahtzaun einfassen, um wirklich jedes Risiko auszuschließen.

Bild: Geometric Cactus von bamyers4az, CC-BY

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